Der Maler Pham Luc wurde 1943 in Hue in Zentral-Vietnam geboren. Er absolvierte ein Studium am Hanoi College of Fine Arts und war während des Vietnamkrieges in der Kunstschule der Armee.

Seine Bilder, die überwiegend aus Darstellungen des Alltagslebens der Menschen auf dem Land bestehen – Szenen auf dem Markt, bei der Reisernte oder beim Fischen – spiegeln die Geschwindigkeit, mit der er arbeitet. Im Gegensatz zu seinen Lackarbeiten, die aufgrund der aufwendigen Technik recht viel Zeit beanspruchen, arbeitet er auf seinen Papier- und Seidengaze-Bilder sehr expressiv.

Seit 1977 hatte Pham Luc zahlreiche Ausstellungen in Vietnam, Rußland, Japan, Frankreich, Italien, Australien, Malaysia und Deutschland.

1995 wurden seine Bilder erstmals in Deutschland im Rahmen des Ausstellungsprojektes GAP GO in der Galerie Querformat in Berlin-Schöneberg gezeigt. 1998 hatte Pham Luc gemeinsam mit dem Künstler Le Quang Ha, einem Vertreter der jüngeren vietnamesischen Maler-Generation, eine Ausstellung in der UN-Galerie in Bonn.

Er ist Mitglied des vietnamesischen Künstlerverbandes und gehört zu den bekanntesten Künstlern seiner Generation in Vietnam. Seine Arbeiten befinden sich in der Sammlung des Vietnam Fine Arts Museum und in zahlreichen privaten Sammlungen.

Pham Luc lebt und arbeitet in Hanoi.

   
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